DSC – Reichenbacher FC (21.03.2026)

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Im dritten Heimspiel des Jahres 2026 in der Landesliga Sachsen empfing der DSC den Reichenbacher FC aus dem Vogtland.

Am Wochenende wurde das zweite Drittel der Saison beendet, als der 20. Spieltag stattfand. Der DSC empfing dabei den Reichenbacher FC im Heinz-Steyer-Stadion. Um 15 Uhr startete die Partie gegen den Tabellensiebten. Geleitet wurde die Parte von Schiedsrichter Florian Ordon, ihm assistierten Karsten Breuer und Toni Wünsche.

32 Punkte holte der RFC in 18 Spielen und war mit 32:21 Toren eine der Mannschaften, bei der die wenigsten Treffer pro Spiel fielen. 2026 gelang in drei Spielen nur ein Sieg. Die Partie bei Borea Dresden wurde mit 0:2 gewonnen. Die beiden Heimspiele gegen Lipsia Leipzig (0:1) und Handwerk Rabenstein (1:2) gingen verloren.

Bester Torschütze war Maurice Lange mit sieben Treffern. Höchster Saisonsieg war ein 4:0 im Heimspiel gegen Borea Dresden am 3. Spieltag. Die höchsten Niederlagen gab es beim 1:4 gegen Stahl Riesa und beim 0:3 gegen die SG Taucha.

Im Hinspiel entschied ein Treffer in der 75. Minute die Partie zu Gunsten der Mannschaft von Carlo Kästner. Maurice Lange war nach einer Flanke per Kopf erfolgreich. Beim DSC konnte Dzenan Hot nach seiner gelb-roten Karte wieder mitspielen. Dafür fehlte Marcelo Goncalves Franco wegen der fünften gelben Karte. Beim RFC musste Yannick Diegel ebenfalls mit der fünften gelben Karte pausieren.

Spielstatistik[Bearbeiten]

Begegnung DSC-Vereinslogo-2014.png Dresdner SCVereinslogo-Reichenbacher-FC.png Reichenbacher FC
Ergebnis 1:1 (1:0)
Datum Samstag, 21. März 2026
15:00 Uhr
Wettbewerb Landesliga Sachsen
20. Spieltag 2025/2026
Sportstätte Heinz-Steyer-Stadion in Dresden
232 Zuschauer
Schiedsrichter Florian Ordon (Lichtenstein, SV Heinrichsort/Rödlitz)
Assistenten: Karsten Breuer (Leipzig, FC Blau-Weiß Leipzig), Toni Wünsche (Neukirch, TSV 90 Neukirch)
Dresdner SC 1 Marius Kuhl – 19 Farai Elmadbouk, 4 Justin Börner, 10 Dzenan Hot ©, 18 Benno Sternhagen, 11 Emilio Rau (27 Serhii Lebediev, 90. + 2) – 20 Robert Roch, 9 Lucas Danz (6 Julius Nitzsche, 83.), 74 Maxim Lehmann (73 Pascal Schickor, 46.), 91 Kevin Urbanek (7 Adib Al Akied, 90.) – 17 Kevin Groth (24 Marvin Longoria Peña, 66.) – Nicht eingesetzt: 76 Moritz Eggert
Trainer: André Heinisch
Co-Trainer: Yannick Jüptner, Christopher Kürth, Nick Nowack
Betreuer: Enrico Rinke
Reichenbacher FC 26 Patrick Hettwer © – 19 Marius Horn, 18 Ramon Seidel, 14 Niklas Rosenmüller, 4 Maurice Lange – 13 Eric-Enzo Maschek (24 Yannick Rötsch, 70.), 3 David Günnel, 11 Max Kummer (10 Fabian Peltsch, 70.), 22 Ben-Daniel Schewski (17 Niclas Schmelzer, 70.) – 2 Chris Giesel (8 Manuel Strobel, 51.), 16 Paolo Süß – Nicht eingesetzt: 15 Fritz Böttcher
Trainer: Carlo Kästner
Co-Trainer: Stephan Joost
Betreuer: Lutz Rodewald
Tore Fussball.png 1:0 Kevin Groth (8.)
Fussball.png 1:1 Ramon Seidel (90. + 5)
Gelbe Karte Gelbe-Karte.png Justin Börner (72.)

Spielbericht[Bearbeiten]

Der Dresdner SC verpasstw im Heimspiel gegen den Reichenbacher FC einen eigentlich verdienten Sieg und musste sich nach einem späten Gegentreffer mit einem 1:1-Unentschieden begnügen. Vor 232 Zuschauern im Heinz-Steyer-Stadion zeigt der Sport-Club vor allem in der ersten Halbzeit eine starke Leistung, wurde dafür am Ende jedoch nicht belohnt.

Vor dem Anpfiff gedachten beide Mannschaften sowie die 232 Zuschauer in einer Schweigeminute dem vor wenigen Tagen völlig unerwartet verstorbenen David Weber. Begleitet wurde das Gedenken von einem Banner der Mannschaft sowie einer Choreografie der Fans mit seinem Konterfei und der Aufschrift "Für immer Sportclub – Ruhe in Frieden, David".

Die Hausherren starteten druckvoll in die Partie und setzten früh erste Akzente. Ein Steckpass von Emilio Rau fand Kevin Groth, der jedoch knapp nicht an den Ball kam. Wenig später machte es der DSC dann besser: Nach einem sehenswerten Angriff kam Kevin Urbanek zunächst zum Abschluss, scheiterte aber noch – im Nachsetzen war Groth zur Stelle und brachte den DSC nach nur acht Minuten in Führung.

Der DSC blieb am Drücker und erspielte sich weitere gute Möglichkeiten. Nach einer Ecke von der linken Seite kam ein DSC-Akteur frei zum Kopfball, doch ein Abwehrspieler der Gäste klärte auf der Linie. Auch der Nachschuss wurde geblockt – eine Großchance auf das 2:0. Kurz darauf wurde ein Angriff über die rechte Seite flach ins Zentrum gespielt, wo Urbanek es artistisch per Hacke versuchte. Wenig später war er nach einem Pass durch die Schnittstelle frei durch, legte sich den Ball jedoch etwas zu weit vor.

Vom RFC kam zunächst wenig. Ein erster Abschluss wurde von Marius Kuhl sicher pariert (23.). Auf der Gegenseite verpasste Farai Elmadbouk nach gutem Angriff den richtigen Moment für den Abschluss, ehe ein Distanzversuch nach einer Ecke keine Probleme für den Gästetorwart darstellte. Kurz vor der Pause sorgte dann Chris Giesel mit einem Schuss von halblinks für die beste RFC-Gelegenheit, verfehlte das Tor jedoch knapp.

Direkt nach Wiederanpfiff hatte der DSC dann Glück: Nach einer Flanke von der linken Seite kam ein RFC-Stürmer am langen Pfosten völlig frei zum Kopfball, setzte diesen jedoch an die Latte. Kuhl wäre hier chancenlos gewesen. In der Folge stabilisierte sich der Sport-Club wieder und ließ nur wenig zu. Ein Freistoß von Emilio Rau fand Benno Sternhagen, dessen Kopfball aufs Tor jedoch nicht den Weg ins Netz fand.

Mit zunehmender Spielzeit erhöhte der Reichenbacher FC den Druck. Eine Flanke führte zu einem Kopfball, der knapp am Tor vorbei ging. Wenig später sorgte eine Ecke für weitere Gefahr. Doch auch hier fehlte die letzte Präzision. Der DSC verteidigte nun mit großem Einsatz, warf sich in jeden Ball und versuchte, die knappe Führung über die Zeit zu bringen.

In der hektischen Schlussphase häuften sich die brenzligen Situationen. Nach einem gefährlichen Ballverlust im Aufbauspiel konnte Dzenan Hot im letzten Moment klären (88.). Ein weiterer Abschluss der Gäste ging über das Tor. Auf der Gegenseite verpasste der DSC bei einem Angriff über Pascal Schickor und Farai Elmadbouk die mögliche Entscheidung (90. + 3).

Dann folgte der Rest der dramatischen Nachspielzeit: Nach einem langen Einwurf und einer Flanke rettete Marius Kuhl zunächst stark und lenkte einen Abschluss über die Latte. Die anschließende Ecke brachte ein wildes Gewühl im Strafraum, das der DSC zunächst noch überstand. Doch der Druck blieb hoch. Eine weitere Flanke landete erneut im Strafraum. Der Ball wurde mehrfach geblockt und abgewehrt, ehe Ramon Seidel schließlich aus kurzer Distanz zum Ausgleich traf.

Kurz danach war Schluss und der DSC musste sich nach über 98 Minuten intensiver Arbeit mit einem Punkt begnügen. Aufgrund der starken Anfangsphase und der Spielkontrolle über weite Strecken fühlte sich das Unentschieden zwar bitter an, ging aufgrund der späten Druckphase der Gäste insgesamt jedoch in Ordnung.

Nun steht eine zweiwöchige Osterpause bevor, ehe es dann beim FC Oberlausitz Neugersdorf weitergeht. Mit einer ähnlichen Grundeinstellung sind auch hier Auswärtspunkte möglich.

Stimmen[Bearbeiten]

André Heinisch: "Eine ganz bittere Pille, nachdem wir schon vor der Pause drei, vier Hundertprozentige teilweise kläglich vergeben haben. Nach dem Wechsel war es kein gut anzuschauendes Spiel. Wir haben jetzt zwei Wochen Zeit, uns zu sammeln und uns auf das nächste Endspiel vorzubereiten."

Carlo Kästner: "Das Beste zur Halbzeit war der Spielstand. Wir konnten froh sein, dass uns der DSC am Leben ließ. Wir hätten uns über einen höheren Rückstand nicht beschweren dürfen. Im letzten Drittel spielten wir zu oft nicht miteinander, sondern versuchten es auf eigene Faust. Unterm Strich war der Ausgleich nicht unverdient. Klar, wenn dieser erst in der fünften Nachspielminute fällt, haftet das Prädikat unglücklich daran. Aber davon spricht morgen keiner mehr."

Galerie[Bearbeiten]

Spielankündigungen[Bearbeiten]

Stadionheft[Bearbeiten]

Eintrittskarte[Bearbeiten]