66.131
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→Chronik
Am [[13. Februar]] [[1945]] warfen neun Mosquito-Flugzeuge der 627. Staffel von Leutnant William Topper rote Magnesium-Zielmarkierungsbomben auf die [[Ostkurve|Südostkurve]] des DSC-Stadions ab. Doch schon wenige Wochen nach der Stunde Null begannen die ersten Aufräumarbeiten. 80.000 Zuschauer (ewiger Rekord), davon viele auf der wieder hergestellten Steintribüne, sahen am [[9. September]] [[1948]] einen Auftritt des Alexandrow-Ensembles der sowjetischen Armee.
Nachdem man den Dresdner SC als Eigentümer des Stadions am [[30. Mai]] [[1945]] entschädigungslos enteignet hatte, wurde das seither städtische Stadion am [[21. Juni]] [[1949]] in '''Heinz-Steyer-Stadion''' umbenannt. Hierzu wurde auch ein [[Heinz-Steyer-Gedenkstein]] eingeweiht. [[Heinz Steyer]] war ein von den Nationalsozialisten [[1944]] u. a. wegen Hochverrats und Passfälschungen hingerichteter [[KPD]]-Funktionär, der keinerlei Berührungspunkte zum Stadion hatte. Die Umbenennung war die politische Antwort des [[SED]]-Regimes auf die Bestrebungen der [[SG Friedrichstadt]], die Arena in Rudolf-Harbig-Stadion umzubenennen. Letztendlich gab es später aber doch noch ein [[Rudolf-Harbig-Stadion]] in [[Dresden]], als die [[Ilgen-Kampfbahn]] an der [[Lennéstraße]] [[1951]] umbenannt wurde. Ende 1949 erhielt das Stadion einen Telefonanschluss. Am [[7. Mai]] [[1955]] war das Stadion mit 60.000 begeisterten Zuschauern zum ersten Mal Etappenziel der [[Internationale Friedensfahrt|Friedensfahrt]] (bis [[1989]] sechs weitere Mal). [[1957]] übernahm der [[SC Einheit Dresden]] das Stadion, welches [[1963]] eine Lautsprecheranlage erhielt. Beim Heinz-Steyer-Gedenkmeeting am [[12. Juli]] [[1972]] wurden die modernisierten Leichtathletikanlagen eingeweiht. Fortan war das Stadion Austragungsort für viele hochkarätige Wettbewerbe wie die [[Internationaler Olympischer Tag|Internationalen Olympischen Tage]] [[1976]], [[1979]] und [[1986]] oder das [[Goldenes Oval|Goldene Oval]] von [[1984]] bis [[1989]]. Die [[1978]] installierte markante [[Anzeigetafel]] in der [[Westkurve]] war bis zu ihrem Abriss [[2022]] ein Blickfang. Höhepunkte nach der [[Neugründung 1990|politischen Wende]] waren [[1998]] das einmalige Revival des [[Internationales Rudolf-Harbig-Meeting|Internationalen Rudolf-Harbig-Meetings]] und der [[Regionalliga Nordost|Regionalliga]]-Aufstieg der [[1. Mannschaft|DSC-Fußballer]]. Zuvor war das Stadion Kulisse im [[1997|1997er]] Tatort [[Der Tod spielt mit]].
== Tribünen & Ausstattung ==