SV Tanne Thalheim – DSC (25.10.2025): Unterschied zwischen den Versionen
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| + | Zur zweiten Halbzeit kamen bei den Dresdnern [[Lucas Danz]] und [[Emil Günther]] für Groth und Elmadbouk ins Spiel. Mit dem Anpfiff der zweiten 45 Minuten wurde es schwungvoll auf dem Platz und beide Seiten verbuchten erste kleinere Möglichkeiten. Gleich zweimal konnte sich Urbanek auf der linken Seite durchsetzen, kam aber jeweils nicht zum Abschluss. In der 54. Minute brachte Urbanek nach Flanke von Augustin den Ball im Tor unter, stand aber im Moment der Ballabgabe im Abseits. Einige Minuten später setzte sich [[Emil Günther]] auf der linken Seite durch. Seine Flanke wurde immer länger und von Tanne-Torwart Stefan Berger ins Toraus gelenkt. Die folgende Ecke wurde zwar gefährlich, konnte aber noch geklärt werden. Nur Sekunden später verlängerte Hot einen Einwurf mit dem Kopf, doch erneut war Berger zur Stelle. Der DSC war nun am Drücker, konnte den Ball aber nicht im Tor unterbringen. | ||
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| + | Nach starkem Solo kam Urbanek von halbrechts zum Abschluss, doch der Torwart der Hausherren konnte mit dem Fuß parieren. In der 63. Minute fiel die überraschende Führung für die Hausherren: Einen unnötigen Freistoß von der rechten Seite konnte Lukas Hirsch an der Mauer vorbei zum 1:0 ins kurze Eck schlenzen. Die Dresdner mussten sich nun erstmal sammeln und in dieser Zeit tauchte Tom Müller gefährlich vor dem Tor von [[Marius Kuhl]] auf, kam jedoch nicht zum Abschluss. In der 76. Minute konnte Günther auf der linken Seite einen Diagonalball gut mitnehmen, ging zur Grundlinie und legte in die Mitte. Dort kam [[Emilio Rau]] aus dem Lauf freistehend zum 1:1-Ausgleich. Einen Freistoß von Augustin von halblinks parierte Berger mit einem Arm, im Nachsetzen nahm Hot den Ball mit und verhinderte damit den Nachschuss von [[Willi Pratsch]]. Kurz darauf prallte der Ball nach einem Kopfball von oben auf die Latte. Kurz vor dem Ende der Partie kam es auf der linken Seite im Strafraum der Hausherren zum Gewühl und am Ende wurde Rau gefoult. Der Elfmeterpfiff blieb jedoch aus. Trotz fünfminütiger Nachspielzeit fielen keine weiteren Tore und die Partie endete 1:1. | ||
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| + | Aufgrund der eigenen schwachen Chancenverwertung und einem unnötig verursachten Freistoß fuhr der DSC nur mit einem Punkt zurück nach Dresden. Beim Aufsteiger wären definitiv drei Punkte drin gewesen. | ||
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Aktuelle Version vom 2. Januar 2026, 18:15 Uhr
Im fünften Auswärtsspiel der Saison 2025/2026 in der Landesliga Sachsen trat der DSC beim SV Tanne Thalheim im Erzgebirge an.
Aufsteiger SV Tanne Thalheim konnte sich in der vergangenen Saison mit zwei Punkten Vorsprung auf Verfolger Stollberg den Meistertitel in der Landesklasse Sachsen-West sichern.
In ihrer ersten Saison in der Landesliga schlug sich die Mannschaft aus Thalheim bislang wacker, belegte mit sechs Punkten aktuell den ersten Nichtabstiegsplatz. Zwei Siege konnten die "Tannen" bisher feiern – beide überraschend und jeweils auf heimischem Rasen: Gegen die SG Taucha 99 gelang ein 2:0-Erfolg, gegen den SC Borea Dresden sogar ein deutlicher 3:0-Sieg. Dem gegenüber stehen zwei Heimniederlagen (1:2 gegen Dynamo Dresden II, 0:6 gegen Stahl Riesa) sowie vier Auswärtspleiten mit einem Gesamttorverhältnis von 2:12. Zuletzt unterlagen die Erzgebirgler beim Tabellenführer SG Handwerk Rabenstein mit 2:0.
Gefährlichster Angreifer der Thalheimer ist Robert Nitzsche, der vier der bislang acht Saisontore erzielte. In den acht Ligaspielen kassierte der SV Tanne insgesamt 20 Gegentreffer.
Ein Blick in die Historie zeigt: Seit 1990 trafen beide Teams viermal aufeinander – jeweils in der Landesliga, die damals noch der vierthöchsten bzw. später der fünfthöchsten Spielklasse entsprach. In der Saison 1991/1992 gewann der DSC beide Partien (0:1 auswärts, 4:3 zuhause). In der Spielzeit 1994/1995 trennten sich die Teams in Thalheim 1:1, während der DSC das Heimspiel klar mit 4:0 für sich entschied.
Am Samstag sollte es nun zum fünften Duell beider Mannschaften kommen – erstmals seit über 30 Jahren wieder. Spannung ist garantiert.
Inhaltsverzeichnis
Spielstatistik[Bearbeiten]
| Begegnung | |
| Ergebnis | 1:1 (0:0) |
| Datum | Samstag, 25. Oktober 2025 15:00 Uhr |
| Wettbewerb | Landesliga Sachsen 9. Spieltag 2025/2026 |
| Sportstätte | Sportplatz an der Stollberger Straße in Thalheim 170 Zuschauer (darunter 40 DSCer) |
| Schiedsrichter | Paul Jursch (Rosenbach, TSV Herwigsdorf 1891) Assistenten: Jakob Reiche (Leipzig, SG Olympia 1896 Leipzig), Sören Kosmale (Zwickau, Eisenbahner-SV Lokomotive Zwickau) |
| SV Tanne Thalheim | |
| Dresdner SC | |
| Tore | |
| Gelbe Karten |
Spielbericht[Bearbeiten]
Mit einem 1:1-Unentschieden kehrte der DSC vom Spiel beim SV Tanne Thalheim zurück. Vor allem in der zweiten Halbzeit hatten die Dresdner mehrere gute Möglichkeiten, bekamen den Ball aber nur einmal im Tor unter. Zudem wurde den Rothemden ein Elfmeter verwehrt. Emilio Rau war in der 76. Minute der Torschütze zum 1:1-Endstand.
Nur auf einer Position änderte das Trainerteam die Aufstellung der Vorwoche: Für den fehlenden Robert Roch spielte Kevin Groth von Beginn an. Auf dem kleinen Kunstrasen entwickelte sich bei stürmischem Wetter eine umkämpfte Partie.
Die Friedrichstädter kamen jedoch gut ins Spiel und hatten schnell gute Möglichkeiten. Nach nur zwei Minuten war es Kapitän Dzenan Hot, der aus 20 Metern die Querlatte traf. Die Gastgeber verbuchten nach fünf Minuten ihren ersten guten Angriff, der jedoch geklärt werden konnte. Auf der Gegenseite schoss Kevin Urbanek den Ball über das Tor. Nach einem guten Ballgewinn kam der Ball erneut zu Urbanek, der das Tor jedoch knapp verfehlte. In der 14. Minute blockte Farai Elmadbouk einen Abschluss der Thalheimer. Zuerst rettete bei einem Abschluss der Pfosten, im Nachschuss landete der Ball doch im Tor. Doch Ian Schenker stand im Abseits. Nach einem schnellen Angriff der Hausherren tauchte erneut Schenker frei im DSC-Strafraum auf, lupfte den Ball aber über das Tor. Ohne Tore ging es nach zwei Minuten Nachspielzeit in die Pause.
Zur zweiten Halbzeit kamen bei den Dresdnern Lucas Danz und Emil Günther für Groth und Elmadbouk ins Spiel. Mit dem Anpfiff der zweiten 45 Minuten wurde es schwungvoll auf dem Platz und beide Seiten verbuchten erste kleinere Möglichkeiten. Gleich zweimal konnte sich Urbanek auf der linken Seite durchsetzen, kam aber jeweils nicht zum Abschluss. In der 54. Minute brachte Urbanek nach Flanke von Augustin den Ball im Tor unter, stand aber im Moment der Ballabgabe im Abseits. Einige Minuten später setzte sich Emil Günther auf der linken Seite durch. Seine Flanke wurde immer länger und von Tanne-Torwart Stefan Berger ins Toraus gelenkt. Die folgende Ecke wurde zwar gefährlich, konnte aber noch geklärt werden. Nur Sekunden später verlängerte Hot einen Einwurf mit dem Kopf, doch erneut war Berger zur Stelle. Der DSC war nun am Drücker, konnte den Ball aber nicht im Tor unterbringen.
Nach starkem Solo kam Urbanek von halbrechts zum Abschluss, doch der Torwart der Hausherren konnte mit dem Fuß parieren. In der 63. Minute fiel die überraschende Führung für die Hausherren: Einen unnötigen Freistoß von der rechten Seite konnte Lukas Hirsch an der Mauer vorbei zum 1:0 ins kurze Eck schlenzen. Die Dresdner mussten sich nun erstmal sammeln und in dieser Zeit tauchte Tom Müller gefährlich vor dem Tor von Marius Kuhl auf, kam jedoch nicht zum Abschluss. In der 76. Minute konnte Günther auf der linken Seite einen Diagonalball gut mitnehmen, ging zur Grundlinie und legte in die Mitte. Dort kam Emilio Rau aus dem Lauf freistehend zum 1:1-Ausgleich. Einen Freistoß von Augustin von halblinks parierte Berger mit einem Arm, im Nachsetzen nahm Hot den Ball mit und verhinderte damit den Nachschuss von Willi Pratsch. Kurz darauf prallte der Ball nach einem Kopfball von oben auf die Latte. Kurz vor dem Ende der Partie kam es auf der linken Seite im Strafraum der Hausherren zum Gewühl und am Ende wurde Rau gefoult. Der Elfmeterpfiff blieb jedoch aus. Trotz fünfminütiger Nachspielzeit fielen keine weiteren Tore und die Partie endete 1:1.
Aufgrund der eigenen schwachen Chancenverwertung und einem unnötig verursachten Freistoß fuhr der DSC nur mit einem Punkt zurück nach Dresden. Beim Aufsteiger wären definitiv drei Punkte drin gewesen.
Stimme[Bearbeiten]
André Heinisch: "Wir hatten eine gute Trainingswoche und das hat man gesehen. Leider bekamen wir einen glasklaren Elfmeter nicht zugesprochen. Wir hatten die Szene auf Video und sie dem Schiedsrichter gezeigt. Er hatte zugestimmt, dass es eine Fehlentscheidung war. Aber wir sind jetzt vier Spiele ungeschlagen und gehen mit breiter Brust ins Stadtduell gegen die Dynamo-Reserve."